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Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen e. V. | Armen eine Stimme geben

Armen eine Stimme geben

Im Jahr 2018 waren 16,6 % der nordrhein-westfälischen Bevölkerung von relativer Einkommensarmut betroffen. Damit lag die Armutsrisikoquote um 0,4 Prozentpunkte höher als im Jahr 2014. Von 2006 bis 2017 war ein leichter, nahezu kontinuierlicher Anstieg der Armutsrisikoquote zu verzeichnen. Nachdem in 2017 mit 17,2 % ein Höhepunkt erreicht wurde, war von 2017 auf 2018 ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten zu verzeichnen. Jedes fünfte Kind in NRW ist arm und das unverändert seit 2006. Was das für die Betroffenen, für jeden Einzelnen bedeutet, ist kaum Teil der öffentlichen Diskussion. Dem will die Freie Wohlfahrtspflege NRW etwas entgegensetzen - und Armen eine Stimme geben.

Der Sozialbericht des Landes NRWgehört seit 1992 zur etablierten Armutsberichtserstattung der Landesregierung und ist von allen Parteien anerkannt. Seit 2007 nimmt die Freie Wohlfahrtspflege die Gelegenheit wahr, Armut aus einer anderen Perspektive - der Lebenspraxis der Menschen die in Armut leben - darzustellen.
Der aktuelle Berichtsteil „Armen eine Stimme geben“ sowie die Beiträge aus den Jahren 20102012 und 2016 stehen als Download zur Verfügung.
Begleitend sind zwei Filmberichte Betroffener erschienen sowie in Zusammenarbeit mit der Armutskonferenz eine simple-show zum Thema „Was ist Armut“. www.youtube.com/ Freie Wohlfahrtspflege NRW.
Ziel der Veröffentlichungen ist, die Ursachen von Armut und sozialer Ausgrenzung zu verdeutlichen und auf Lösungen hinzuwirken.