Positionspapiere

Hier finden Sie Positionspapiere und Stellungnahmen der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Weitere Informationen zu den verschiedenen Arbeitsfeldern finden Sie unter Dokumentationen und Presse.

11.06.2013

Mehr Flexibilität für den Offenen Ganztag im Primarbereich

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Antrag von CDU/FDP

Den weitaus größten Anteil an Organisationen und Institutionen, die sich für die Umsetzung und Gestaltung des Offenen Ganztags engagieren, stellen mit rund 80% Träger der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW nimmt den aktuellen Antrag der Fraktionen von CDU und FDP mit dem Titel "Mehr Flexibilität für den Offenen Ganztag im Primarbereich" mit großem Unverständnis zur Kenntnis: So wird als vorrangiges Ziel des Offenen Ganztags die Föderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf angenommen. Diese Annahme ist jedoch unzutreffend. Vielmehr sind der Aufbau eines ganzheitlichen Bildungs-, Erziehungs-, Betreuungs- und Förderangebots, die Gewährleistung einer individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie die Verbesserung der Bildungsqualität und Chancengleichheit für alle Kinder als gleichrangige Ziele zu betrachten.

Mehr zur Stellungnahme

17.04.2013

Integrationsagenturen: Kooperation als Erfolgsfaktor

Aktuelle Umfrage der Freien Wohlfahrtspflege NRW zu Integrationsagenturen

Die enge Kooperation untereinander ist ein wesentlicher Faktor des Erfolges der Integrationsagenturen in NRW. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage bei den Integrationsagenturen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen. Eine ausführliche Auswertung der Umfrage mit weitergehenden Informationen zur Arbeit der Integrationsagenturen liegt nun vor.

Zur Umfrage

11.04.2013

Demographiefeste und teilhabeorientierte Infrastruktur

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum GEPA

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW teilt ausdrücklich das übergreifende Ziel des Gesetzes GEPA NRW, ambulante Versorgung in der eigenen Häuslichkeit und quartiersnahe Wohnformen zu fördern. Die Wohlfahrtsverbände begrüßen ebenfalls die angekündigte Unterstützung stationärer Einrichtungen im Prozess der Modernisierung. Für den Ausbau der ambulanten Wohnformen sind jedoch Planungs- und Rechtssicherheit für die Leistungsanbieter ganz zentrale Rahmenbedingungen. Weshalb die Wohlfahrtsverbände, trotz des Konsens in der politischen Zielrichtung, insbesondere bei den Regelungen zur Refinanzierung deutlichen Veränderungsbedarf im Gesetzesentwurf sehen.

Zur Stellungnahme

09.04.2013

Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Aktionsplan der Landesregierung

Der Aktionsplan der Landesregierung NRW zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" ist aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege NRW ein erster Leitfaden, an dem die Akteure ihre Aktivitäten ausrichten können und an dem sie sich messen lassen müssen. Die im Aktionsplan benannten, neu geplanten Maßnahmen der Landesregierung sind nach Auffassung der Wohlfahrtsverbände jedoch - bis auf wenige Ausnahmen - nicht ausreichend konkret.

Zur Stellungnahme

26.03.2013

Kinder- und Jugendförderplan

Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege zum Entwurf des Familienministeriums

Aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege NRW bietet der für die nächste Legislaturperiode vorgesehene Rahmen der Kinder- und Jugendförderung die Chance, die positiven Entwicklungen der letzten beiden Jahre abzusichern. Einschränkend ist allerdings festzustellen, dass die Strukturförderung einiger zentraler Felder der Jugendhilfe weiterhin nicht erhöht wurde und somit der in den letzten Jahren entstandene Druck in diesen Handlungsfeldern weiter anwachsen und zu einer Reduzierung der Angebote führen wird.

Zur Stellungnahme