„In den zurückliegenden zwei Jahre haben wir uns stark gemacht für die Arbeit der Wohlfahrts- und Sozialarbeit in unserem Land; sei es bei der Kundgebung auf den Rheinwiesen mit über 32.000 Demonstrierenden, bei Mahnwachen vor dem Landtag, beim Symposium der LAG, im Kommunalwahlkampf, bei Fachveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden oder im direkten Dialog mit Politik und Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit kann es nur mit einer starken Wohlfahrtspflege in unserem Land geben. Auskömmlich und verlässliche Rahmenbedingungen für die Träger zu schaffen und eine zuverlässige Interessensvertretung gegenüber der Landespolitik wahrzunehmen, wird auch weiterhin Aufgabe und Ziel der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW bleiben“, betont der scheidende LAG-Vorsitzende Hartmut Krabs-Höhler.
Kirsten Schwenke, neue Vorsitzende der Freien Wohlfahrt Nordrhein-Westfalen, ergänzt: „Die Freie Wohlfahrtspflege erreicht mit ihren vielfältigen Angeboten allein in NRW etwa sechs Millionen Menschen jährlich. Aus dieser großen Verantwortung heraus werden wir auch in den kommenden zwei Jahren konsequent für die Bürgerinnen und Bürger und Träger der Freien Wohlfahrt eintreten.“ Dabei fordert Schwenke, benachteiligte und von Armut betroffene Menschen stärker in den Blick zu nehmen. „Als starke Partnerin der Politik schauen wir bei den Reformen des Sozialstaats – ob Bürgergeld, Pflege, Behindertenhilfe, Kitas oder OGS – genau hin und suchen gemeinsam nach Wegen, die soziale Infrastruktur in NRW zu sichern“, so Schwenke weiter.
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen. Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.