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3. Zwölf Expertinnen und Experten berichten in eigener Sache

3.3 Zugänge zu Mobilität, Digitalisierung und soziokultureller Teilhabe

Familie und Freundinnen und Freunde in einer anderen Stadt zu besuchen, mit Kindern ins Grüne zu fahren, den Arbeitsweg bewältigen zu können oder sportlichen Aktivitäten nachzugehen setzt voraus, dass entsprechende Wege überhaupt zurückgelegt werden können. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorroller, dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln: Mobilität ist immer mit Kosten verbunden. Dabei setzen Wohnort, Einkommen, Alter, physische Gesundheit und weitere Faktoren der individuellen Mobilität Grenzen und führen zu Ungleichheiten, nicht nur bei der Nutzung von Verkehrsmitteln, sondern auch bei den Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe.

Hinzu kommt die fortschreitende Digitalisierung, die für Menschen mit geringem Einkommen eine weitere Zugangshürde darstellt. Häufig fehlt ihnen die nötige technische Ausstattung, mit der Dokumente gescannt und bearbeitet werden können. Teilweise gibt es keinen WLAN-Zugang zuhause oder das Datenvolumen auf dem Handy reicht nicht aus.

Zudem mangelt es vielfach an Fachwissen und digitalen Kompetenzen. Technische Begriffe wie beispielsweise »doppelte Authentifizierung« oder »Authenticator« werden teilweise nicht verstanden und erschweren oder verhindern damit den Zugang zu online beantragbaren Leistungen.